Endlich wieder kämpfen!

in News
21. 08. 28
Zugriffe: 209

Am 21. und 22. August fand in Lippetal nach der langen Corona-Pause endlich wieder ein Judowettkampf statt. Bei der Westdeutschen Meisterschaft ging es für die Frauen und Männer um die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft am 04./05. September in Stuttgart.
Für das Judo-Sport-Team Herten gingen drei Judoka auf die Matte.


Den Anfang am Samstag machte Verena Franke in der Gewichtsklasse -57kg. Nach der langen Wettkampfpause fehlte ihr im ersten Kampf noch die Konzentration und musste sich so innerhalb weniger Sekunden geschlagen geben. Im zweiten Kampf zeigte Franke dann aber ihr ganzes Können. Erst erzielte sie mit einer Kontertechnik eine Wazari Wertung und beendete kurz danach mit einer starken Hüfttechnik den Kampf. In der nächsten Begegnung blieb die junge Hertenerin wieder hinter ihren Möglichkeiten und musste sich knapp geschlagen geben. Insgesamt reichte es somit für den siebten Platz.
Die schweren Gewichtsklassen waren am Sonntag dran. Hier ging Magnus Koziollek für das Judo-Sport-Team in der Gewichtsklasse -81 kg auf die Matte. Souverän gewann er nach wenigen Sekunden seinen ersten Kampf. Anschließend hatte er ein sehr schweres Los. Zunächst traf er auf den späteren Westdeutschen-Meister und danach auf seinen Mannschaftskameraden Nils Theißen von der PSV Recklinghausen. Magnus hielt zwar in beiden Kämpfen gut mit, musste sich dann aber dennoch geschlagen geben.
Der junge Athlet kann sich aber dieses Jahr noch bei den U18 und U21 Meisterschaften beweisen.
In der offenen Gewichtklasse über 100kg ging Timo Schulz auf die Matte. Sein erster Gegner war über einen Kopf größer und konnte ihn so währen es gesamten Kampfes auf Abstand halten. Trotz guter Ansätze konnte sich Schulz nicht durchsetzen. In der Trostrunde trumpfte Timo noch einmal auf und sicherte sich nach einer starken Hüfttechnik den Einzug ins kleine Finale um Platz drei. Dort ließ er sich nach wenigen Sekunden überrumpeln und musste sich geschlagen geben. Der fünfte Platz wurde an diesem Tag immer direkt ausgekämpft um einen möglichen Nachrücker für die Deutsche Meisterschaft zu bestimmen. So traf Timo noch einmal auf seinen ersten Gegner. Von der Niederlage unbeeindruckt und ohne weiteren Druck warf er seinen Gegner nach kurzer Zeit auf den Rücken und konnte so den Tag mit dem fünften Platz abschließen.
Von unserem Partner Verein PSV Recklinghausen nahmen ebenfalls drei Judoka teil.
Kim Gaertner ließ sich an diesem Tag nur von einer Gegnerin stoppen.
Über weite Strecken dominierte sie ihre Gewichtklasse -78kg. In nicht einmal 30 Sekunden konnte sie ihren ersten Kampf im Boden für sich entscheiden. Im Halbfinale geriet Kim zunächst in den Rückstand, glich aber schnell wieder aus. Anschließend schenken sich die beiden Kontrahentinnen nichts mehr. Erst im Golden Score gelang es Kim ihre Gegnerin auf den Rücken zu werfen und somit ins Finale einzuziehen. Von dem langen Kampf und einer Erkältung geschwächt musste sich Kim hier geschlagen geben. Dennoch kann sich Gaertner über Silber und die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft freuen.
Wie bereits berichtet startete auch Nils Theißen in der Gewichtsklasse -81 kg. Gleich in seinem ersten Kampf hatte er einen starken Gegner. Über lange Zeit schenkten die beiden sich nichts. Erst kurz vor Schluss geriet Nils mit einem Wazari in Rückstand, den er nicht mehr aufholen konnte. Davon ließ sich der Recklinghäuser nicht entmutigen und konnte seine nächsten zwei Kämpfe für sich entscheiden. Darunter der Kampf gegen Magnus. Auch der Kampf um den Einzug ins kleine Finale ging wieder über die volle Kampfzeit von vier Minuten. Trotz vieler guter Ansätze konnte Nils sich nicht durchsetzen und musste sich am Ende mit Platz sieben zufriedengeben.
Christoph Linde konnte in seinem ersten Kampf zwar noch mit einem Übersteiger in Führung gehen, schied dann aber Verletzungsbedingt aus dem Wettkampf aus.

Trotz der langen Pause und der kurzen Vorbereitungszeit überzeugten alle Athleteninnen und Athleten des JST Herten und der PSV Recklinghausen von sich.

 

Oben