Caroline Streit wird Westdeutsche Meisterin
Birte Klein erkämpft sich Platz 3
Platz 7 für Johannes Nebert ( -73kg) und Christian Cöster (-50kg)
Mit Platz 1 erkämpften sich Caroline Streit (-57kg) und Platz 3 Birte Klein die Fahrkarten zur Deutschen Meisterschaft am 28.02.2001 in Neuhof/Hessen.
Im ihren ersten Kampf hatte Caroline als 2.plazierte des Bezirks Münster glücklicherweise ein Freilos und konnte sich ihre zukünftige Gegnerin schon einmal anschauen. Erwartungsgemäß besiegte Corinna Durchfeld ( 1.plazierte Kreis Arnsberg) ihre Gegnerin Lea Verfers. Caroline ließ schon von Anfang an nicht anbrennen und setzte sich mit ihrer Spezialtechnik zwei mal durch, was ihre eine gute Führung einbrachte. Die sehr stark motivierte Gegnerin wollt diese Situation mit aller Gewalt ändern. Dies nutze Caroline geschickt aus. Sie konterte die Angriffe ihrer Gegnerin mit Waza Ari und Ippon und beendete den Kampf damit vorzeitig.
Ihre zweite Gegnerin war Britta Werners 3.plazierte des Kreises Arnsberg. Sie kam mit Caroline gar nicht zurecht. Carolines starken Angriffen konnte sich nicht viel entgegensetzen. Ihre Angriffe konterte Caroline geschickt und besiegte sie ebenfalls vorzeitig mit Ippon.
Im Finalkampf traf Caroline Streit auf Inga Schröder ( 4.Platzierte Bezirk Köln) . Sie hatte sich mit Siegen gegen Svenja Reißberg ( 1.plazierte Bezirk Münster ) und Genia Gordine ( 1.plazierte Bezirk. Düsseldorf ) und Lisa Baumann ( 5.plazierte Bezirk. Düsseldorf ) für das Finale empfohlen. Über dem Sieg von Inga Schröder über die 1.plazierte des Bezirks Münster Svenja Reißberg in der Hauptrunde ließ sich Caroline nicht beeindrucken. Sie griff ihre Gegnerin immer wieder beherzt an und zwang sie damit zu Aktionen, die Caroline zu ihren Gunsten ausnutzen konnte und ging mit zwei Yuko Wertungen in Führung. In die Enge getrieben mußte ihre Gegnerin offener Kämpfen um das Blatt noch wenden zu können. Ein schöner Ura Nage Konter brachte Caroline gegenüber Inga Schröder mit einer weiter Waza-Ari Wertung in Führung. Ein weitere Versuch den Kampf vorzeitig zu beenden mißlang. Carline handelte sich einen Konter ein, der ihrer Gegnerin einen Waza Ari einbrachte.
In der letzten Minute der verbleibenden Kampfzeit hielt sich Caroline jetzt jedoch strickt an die Anweisungen ihres Trainers Egon Bergmann und ließ ihre Gegnerin in Leere laufen. Sie holte sich noch eine Yuko Wertung und gewann damit den Finalkampf und den Meistertitel in der Gewichtsklasse bis 57kg.
Ebenfall ein Freilos hatte Birte Klein (-40kg) in ihren ersten Kampf . In ihren zweiten Kampf traf sie auf die 1.plazierte aus den Kreis Arnsberg Afra Jasmin Below. Birte besiegte ihre Gegnerin in eine guten Kampf und zog ins Halbfinale ein.
Ihre Gegnerin dort war Sara Sheikh 1.plazierte aus dem Kreis Köln ) , die immerhin in ihren Vorkämpfen Laura Sabatin 1.plazierte Kreis Detmold und Alice Schweinoch 2.plazierte des Kreis Düsseldorf besiegt hatte. In einem Kampf der ausschließlich von Birte Klein bestimmt wurde kam es in der regulären Kampfzeit unverständlicherweise zu keiner Wertung.
Obwohl Birte ihre Gegnerin ständig unter Druck setzte und sie zu keinen eigenen Angriffen fähig war, sich nur auf das blocken konzentrierte und in den letzten Minute kaum noch stehen konnte erhielt sie keine Strafen und rettete sich über die zeit. In den anschließenden "Golden Score" Kampf das gleiche Bild. Sie signalisierte Ihre Trainer sogar das sie nicht mehr konnte.
Bei einem der wiederholten Angriffe von Birte Klein bei dem beide auf den Boden fiel , glaubte der Kampfrichter eine Aktion ihrer Gegnerin erkannt zuhaben und bewertete dies unverständlicherweise mit einem Koka gegen Birte Klein. Eine Entscheidung, die mit Sicherheit falsch war und von keinem der Beteiligten verstanden wurde kostete Birte den mehr als verdienten Sieg. Im Kleinen Finale um den 3 Platz besiegte Birte die 1.plazierte des Kreis Münster Jill Wiesinger vorzeitig mit Ippon und qualifizierte sich damit ebenfalls zu den Deutschen Meisterschaften der U17.
Kommentar Trainer:
Ein Wettkampftag der richtig Spaß gemacht hat. Der Traingsfleiß und die positive Einstellung zum Wettkampf beider Judoka sowie die gute Jugendarbeit in beiden Vereinen ist sicherlich ein Bestandteil für diesen Erfolg.
Gez. Egon Bergmann, Maik Brzozka