„Packt die Badehose ein!“

Dies war das Motto am vergangen in Samstag für 32 Judoka der PSV Recklinghausen und des JST Herten. Neben Trainern und aktiven Kämpfer/innen war auch der jüngste Nachwuchs mit an Bord der Kanus für 3 bis 5 Personen. Ca. 2 Stunden brauchten die 9 Boote, um von Dorsten die Lippe abwärts zum Ausstiegspunkt zu kommen. Dabei blieb trotz des guten Wetters kaum eine Badehose trocken. Der erlebnisreiche Tag wurde mit einem gemeinsamen abendlichem Grillen bei Trainer Urgestein Egon Bergmann abgerundet.

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Fitnesszirkel am Sonntag

Heute gab es in der Klaus-Bechtel-Halle des JST Herten zum ersten Mal von 14-16 Uhr die Möglichkeit an einem Fitnesszirkel teilzunehmen. Zukünftig soll dieses Angebot zusätzlich zum wöchentlichen Judotraining etabliert werden. Nahezu alle Übungen werden mit dem eigenen Körpergewicht durchgeführt und durch verschiedene Aufbauten auf die individuellen Möglichkeiten angepasst – jeder ist willkommen. Wir freuen uns auf Euch!

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Bezirkseinzelmeisterschaft in Gelsenkirchen U 17 (01.02.04 )

04. 02. 01
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 Erfolgreiches Abschneiden unserer Judoka
bei den Bezirksmeisterschaften der U17 in Gelsenkirchen
Vizemeisterin wird Caroline Streit (-57kg) auch in der U17
Birte Klein vom Kader gesetzt.


Platz 3 für Johannes Nebert ( -73kg) und Christian Cöster (-50kg)

Mit Platz 2 für Caroline Streit(-57kg) und Platz für für Johannes Nebert (-73kg) sowie Christian Cöster
(-50kg) erkämpen sich 3 Judoka die Fahrkarte zur Westdeutschen Meisterschaft.

Immerhin 3 Judoka von 9 aus unseren Reihen qualifizieren sich für die Westdeutsche Einzelmeisterschaften am 15.02.04 in Bottrop

Ein Turniertag der Fehlentscheidungen und schwachen Leistungen einiger Kampfrichter. 

Sehr gute Kämpfe zeigten unsere Judokas bei den Bezirks-Meisterschaften der U17 am 01.02.04 in Gelsenkirchen.

In der stark besetzten Gewichtsklasse -57kg gingen Caroline Streit und Sara Reckers an den Start. In spannenden Vorrundenkämpfen konnte sich Caroline Steit mit ihre Spezialtechnik immer wieder durchsetzen. Einige ihrer Gegnerinnen standen nur Sekunden auf der Matte , andere konnten sich zwar länger halten, mußten jedoch mehrfach hohe Wertungen gegen sich hinnehmen und Unterlagen am Ende entnervt.
Im Finale straf sie auf Svenja Reißberg (JG Münster) . Auch dem Münsteraner Trainer war der Durchmarsch von Caroline aufgefallen und er hatte sich alle Kämpfe wohl genau angeschaut. Im Finale hatte er seine Kämpferin sehr gut auf den Kampfstyle eingestellt. Obwohl Svenja Reißberg sehr Sperrte, das allerdings sehr geschickt so das es nicht von den Kampfrichtern geahndet wurde, reichten ihre Aktionen um Caroline aus den Konzept zu bringen und den Kampf siegreich zu beenden. Am Ende eine beachtliche Leistung von Caroline Streit, wenn man Bedenkt das sie erst vor einer Wochen Vize-Bezirksmeisterin in der U20 geworden ist.
Sara Reckers unterlag in einem spannenden Kampf und mußte in die Trostrunde. Dort gewann sie ihren Kampf mußte jedoch danach die zweite Niederlage einstecken was für sie das "AUS" bedeutete.

Mehr als Pech hatte Johannes Nebert in der Gewichtsklasse bis 73 kg. Durch eine Falsche Kampfrichter-entscheidung verlor Johannes seinen ersten Kampf. Johannes führe mit Yuko und bestimmte den Kampf. Er warf seinen Gegner wiederholt mit "Rio Ashi Dori" und dieses mal auf Ippon . Unverständlicherweise gab der Haupt-Kampfrichter einen Waza Ari für seinen Gegner. Johannes Nebert -73kg
Erst das Veto der beiden Außenrichter, die damit den Hauptkampfrichter überstimmten , änderte die Wertung zu seinen Gunsten. Obwohl ein Waza Ari für die Technik einfach zu niedrig war mußte man damit leben. Diese wiederholte Fehlentscheidung sollte sich jedoch
noch auwirken.
Die durch den Kampfrichter verbreitete Hektik schlug sich im Kampf nieder und liesen Johannes noch Angriffe starten , die eigentlich Aufgrund der Führung nicht mehr nötig gewesen wären. Dies Nutz sein Gegner geschickt mit einem Konter aus und schickte Johannes in die Trostrunde.
Trost dieser falschen Kampfrichterentscheidung zeigte sich Johannes weiter sehr motiviert . Er erkämpfte sich mit 4 Siegen den Dritten Rang . Der 3. Platz wurde ausgekämpft, da nur die ersten drei sich für die Westdeutsche Meisterschaft in Mönchengladbach qualifizierten.

Auch Christian Cöster (-50 kg) verlor durch einen "Fußfasser" überraschend seinen ersten Kampf. Zwei weitere Kämpfe beendete er vorzeitig mit Haltegriffen, und auch den Qualifikationskampf für die Westdeutsche gewann er problemlos mit einer starken Hüfttechnik. Ebenfalls ein verdienter 3. Platz für Christian Cöster.

Einen sehr guten Start erwischte Alexander Graf (-81kg) . Er beendete seinen ersten Kampf schon nach 4 Sekunden mit Ko Soto Gake. Zwei weitere Sieg brachten ihn ins Halbfinale. Dort mußte er seine erste Niederlage einstecken. Er gewann den Kampf in der Trostrund und erkämpfte sich den 3.Platz. Da nur einer der drittplazierten zur Westdeutschen Meisterschaft fahren kann , war ein Entscheidungskampf notwendig. Hoch motiviert ging er in den Kampf und boten seinen Gegner einen spannenden Kampf. Fand jedoch gegen eine fundamentale Aushebetechnik kein Mittel und unterlag.

Gute Leistungen zeigten auch Christoph Linde (-60kg) , Sebastian Kusemann (-66kg) , Benedikt Pungs (-66kg) und Stefanie Amtmann (-70kg) . Zwei Siege und zwei Niederlagen für den noch in der U15 kämpfenden Christoph Linde sind schon ein tolle Leistung. Nach länger Wettkampfpause erkämpfte sich Sebastian Kusemann einen Sieg in der Trostrunde und machte auch in den anderen Kämpfen ein sehr gute Figure. Sehr stark konnte sich auch benedikt Pungs in Scene setzen. Über ein Freilos und einen wunderschönen Seio Nage Sieg schaffte er es bis ins Halbfinale. Dort Unterlage er jedoch knapp. Eine Weiter Niederlage in der Trostrund brachte im jedoch das " AUS"

Aufgrund ihrer hervorragenden Leistungen im letzten Jahr ( Vize-Westdeutschemeisterin in der U15 und einen beachtlichen 5 Platz bei den Deutschen Meisterschaften 2003 in der U17 ) wird Birte Klein zu diesjährigen Westdeutschen Meisterschaft vom Landesverband gesetzt.Frei hatte sie allerdings nicht. Ein Kaderlehrgang
ist auch kein Honig schlecken,

Kommentar Trainer:
Auch diesmal ein Turniertag der es in sich hatte. Er war geprägt von sehr schwachen Leistungen einiger Kampfrichter die man kaum verstehen konnte. Es traf alle Vereine und viele Judoka. Nur schade, das durch diese schlechten Leistungen manchem Kämpfern der Mut und viel zu oft der Sieg genommen wurde. Wenn sich einige Kampfrichter nur halb so gut auf eine Meisterschaft vorbereiten würden, wie es die Kämpfer machen, würden solche Sachen nicht passieren.
Einige sollten wohl besser den Kampfrichterrock ausziehen, denn sie haben auf der Matte nichts mehr zu suchen. Eigentlich schade das Sie noch eingeladen werden.
Man kann nur hoffen, das sich bald jüngere Judoka melden die auch als Kampfrichter auf der Matte stehen wollen. Der Kampfrichterobmann kann nur auf die Leute zurückgreifen die er hat und das sind schon wenig genug.

Gez. Egon Bergmann, Maik Brzozka, Klaus Linde

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